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CD "Schwarze Katze"

Titel der CD:

Schwarze Katze
Schwarze Augen
Onkel Wanja
Freie Seele
Freund Gitarre
Kutscherlied
Lied der Schwalbe
Urlaubszeit
Mein altes Adressbuch
Tante Haja
Am Gartentor
Meine Straße


Zum Anhören

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Onkel Wanja 1:03 min 1.014 KB
Lied der Schwalbe 1:37 min 1.569 KB
Schwarze Augen 1.44 min 1.679 KB
Schwarze Katze 1:09 min 1.115 KB
Mein altes Adressbuch 1:44 min 1.689 KB
Meine Straße 0.51 min 837 KB

Die Lieder

greifen mitten ins Leben: Welcher Mann kam nicht die Situation des Zigeuners aus Schwarze Augen nachfühlen, der, während er am Tisch ein Glass Wein nach dem anderen in sich hineinkippt, über die geheimnisvollen Augen seiner Liebsten sinniert, "Augen wie Feuer, die schönsten Augen. Ich liebe diese Augen und ich fürchte diese vertrauten Augen".

Der Abend hat romantisch die Sterne angezündet. "Sie widerspiegeln sich in den Tautropfen der Birkenblätter" und er flüstert: "Komm durch Das Gartentor, leise und heimlich wie ein Schatten. Vergiß dein Tuch nicht und deinen luftigen Sommerhut ..."

"Heirate mich" sagt ihr tiefer Blick, der ihm unerträglich scheint. "Du verlangst dass ich zu Hause im Garten sitze und mit dir die Gänseblümchen betrachte. Das will ich nicht, ich bin noch jung.... Lass mir meine Freie Seele."

Bereits der junge Utjossow, einer der Jazzpioniere der früheren UdSSR, lief in den zwanziger Jahren mit der Gitarre auf die Messojedowskaja Strasse. Später, als er seine Bigband gründete, erklang hier der erste Swing. Was ist das für eine Strasse? "Ihre Bewohner halten die Höfe und Gärten sauber ... Hier wohnen nur ehrenwerte Leute, die nicht stehlen und nicht trinken." - heißt es im Lied - "Wenn Sie mir nicht glauben, gehen sie hin und überzeugen Sie sich."

Da sind Onkel Wanja und Tante Grunja, die einträchtig in der Sauna sitzen. Eine gute Gelegenheit, derweil in ihren Kirschgarten einzusteigen. "Mist, da kommt der Alte mit dem Waschbrett angerannt. - "Wohin rennt ihr Banditen!" Anlass zu ständiger Streiterei zwischen Onkel Joseph und Tante Haja. sind die Päckchen, die die Tante ab und zu aus dem fernen Ausland geschickt bekommt. Nie gibt sie dem Onkel etwas von dem Geld und dem Büchsenbier ab. Soll die geizige Tante doch beim nächsten Mal drei saure Zitronen kriegen! Vor lauter Ärger, den der Onkel mit Selbstgebrannten bekämpft, schwillt ihm der Bauch immer mehr an.

Hufe klappern auf dem Kopfsteinpflaster. Dazu gesellt sich das Gebrabbel des alten Droschkenkutschers, der alle Autos und U-Bahnen zum Teufel wünscht. Inzwischen sei es schon soweit, räsoniert er, daß er selbst mit der Bahn fahren muss, um überhaupt zu seinen Pferden zu kommen. Zeiten sind das!

Sicher ist auch an seiner Situation allein die räudige schwarze Katze auf dem Hof schuld. Etwas muss ja dran sein, wenn man sie überall hasst: "Alle sagen: eine Schwarze Katze bringt Pech. ... - Doch die Katze kann doch nichts dafür, wenn die Leute aus ihrem Unglück heraus abergläubisch werden ... Eigentlich handelt mein Lied auch nicht wirklich von schwarzen Katzen."

"Heute ist das Leben so, morgen so und plötzlich - bist du alt." Die treue Gitarre, die zu verkaufen du noch nicht über das Herz gebracht hast, zeigt, dass deine Jugendträume noch nicht völlig erloschen sind. Freund Gitarre, "warum klingst du so wehmütig? Es ist zu früh, über mich zu weinen. Noch bist du bei mir. Alles ist in Ordnung." Heute werde ich Mein altes Adressbuch hervorkramen und jemanden anrufen, mit dem ich mich vor langer Zeit zerstritten habe.