Aktuelle Programme
Konzertauftritte:
Das Malenki Fun-Orchester schlägt eine musikalische Brücke zwischen amerikanischem Swing-Jazz, dem so genannten “Zigeunerjazz“ Django Reinhardts und osteuropäischer, insbesondere russischer Folklore. Angereichert mit jiddischen, Balkan- und Musetteelementen führt der Weg bis in die freieren Gefilde der Weltmusik.
Die offene und freundliche Musik lebt stark von der spontanen Improvisation, vermittelt Lebensfreude und legt auch auf die leisen Töne großen Wert.
Wir geben Konzerte und sorgen bei privaten und offiziellen Anlässen, wie Empfängen, Hochzeiten, Geburtstagen für stimmungsvolle Atmosphäre. Dabei kann die Besetzung vom Trio bis zum Septett variieren.
Märchen-Projekt:
Der goldene Schlüssel zum Glück
ein winterliches Karpatenmärchen für die ganze Familie von Barbara Misselwitz
mit Märchenerzählerin, Tanz und viel Musik
Vorweihnachtszeit. Ein eisiger Wind fegt draußen um das Haus, hungrige Wölfe heulen. Von fern klingt leise das Gebimmel der Troikas. Drinnen am Feuer lauschen wir den alten Märchen: Menschen verwandeln sich in Rosen oder Eiszapfen, rutschen von der Oberwelt in die Unterwelt und klettern wieder zurück. Sie können die Musik der Sterne hören und immer finden sie zum Schluss das Glück.
Sandomir, der junge Königssohn, verschwindet kurz vor seinem 21. Geburtstag spurlos von der Erde. Tief unten, im Schattenreich der Unterwelt begegnet er Prinzessin Dianetta, die in der Finsternis von der Sonne, bunten Blumen und dem weissen Mond träumt. Der sehnsuchtsvolle Ton ihrer Geige verzaubert Sandomir. Wütend zerreißt Dianettas Vater, der Herrscher der Unterwelt die Saiten der Geige, während er den verliebten Prinzen in den finsteren Kerker wirft. Ein geheimnisvoller Schlüssel ermöglicht die Flucht in die Oberwelt, dorthin, wo das wirkliche Leben ist. …
Filmprojekte
Live Musik zu:
Nu, pogodi! (Hase und Wolf)
Regie: W. Kotjonotschkin
Die alte Zeichentrickserie, die inzwischen Kultstatus erlangt hat, war seinerzeit die sowjetische Antwort auf Tom & Jerry. Im Laufe der siebziger und achtziger Jahre lieferten sich Wolf und Hase Verfolgungsjagden in insgesamt 18 Folgen.
Live Musik zu Stummfilmklassikern:
Sturm über Asien
Regie: Wsewolod I. Pudowkin (UdSSR 1928) Buch: Ossip Brik, nach einer Geschichte von I. Novokshenov
Ein mongolischer Jäger, der bei den roten Partisanen kämpft, wird gefangen genommen und zur Erschießung geführt. Schwer verwundet rettet ihn in letzter Minute ein Amulett, das ihn als direkten Nachfahren Tschingis Khans ausweist. Der Schwerverletzte, der das Gedächtnis verloren hat, soll zum neuen Mongolenkaiser gekrönt werden. Doch er reagiert anders, als es sich die britische Besatzungsmacht und ihre geistlichen Verbündeten im Land gedacht hatten.
In einer Zeit, wo es in Europa politisch gärte, reagierte die Zensur empfindlich. Gleich nach Erscheinen wurde der Film vom British Board of Film drastisch gekürzt. In Deutschland belegte die Filmprüfstelle Berlin den Film im Dezember 1928 mit Jugendverbot. Nach der Machtergreifung der Nazis wurde die Aufführung von Sturm über Asien in Deutschland vollständig verboten. Über das Schicksal des Films in der stalinistischen Sowjetunion schreibt die österreichische Filmgalerie: „Der Film wurde von den Sowjets schließlich ganz verboten und avancierte zu einem wichtigen Symbol für die Unabhängigkeitsbestrebungen Zentral-Asiens.“
Noch am Rande: Der Film stellt das erste Filmdokument über die Mongolei dar. Dokumentarbilder zeigen Ausschnitte des damaligen Lebens, eingebettet in poetische Aufnahmen von der Landschaft des Landes.
DIE FRAU IM MOND
Regie: Fritz Lang (D 1928/29) Buch: Thea von Harbou, Fritz Lang nach einem Roman von Thea von Harbou
Die Theorie eines Wissenschaftlers, dass auf dem Mond reiche Goldvorkommen lagern, zieht nicht nur seinen Freund, den Erbauer eines Raumschiffes, an, sondern auch den Vertreter eines Konsortiums, das die Goldwirtschaft der Erde kontrolliert. Er erpresst seinen Mitflug. Als sich die Annahme des Wissenschaftlers bewahrheitet, kommt es zu einem dramatischen Konflikt. … (Lexikon des Internationalen Films
Wieder einmal bestätigt sich, dass wahre Liebe zu allem fähig ist. Manchmal allerdings muss eine Frau bis zum Mond reisen, um herauszubekommen, welchen Mann sie wirklich liebt. Für die Errichtung der schönen Mondlandschaft auf dem Ufa-Gelände Neu-Babelsberg ließ der Regisseur seinerzeit dreißig Waggonladungen märkischen Sand aufschütten. Später verboten die Nazis den phantasievollen Weltraum-Krimi. Die Filmrakete schien direkt ihrer Forschungsanlage in Peenemünde entflogen zu sein.
Solo-Projekt:
Die Wolfsjagd
Igor Savitsky spielt und singt Lieder von Wladimir Wyssotzky
Er war ein Mythos der Rebellion der siebziger und achtziger Jahre in der UdSSR: Wladimir Wyssotzky (1938-1980), Dichter, Sänger, Theater- und Filmschauspieler. Seine herausragende Popularität verdankt Wyssotzky vor allem seinen Liedern, von denen nur die wenigsten zu seinen Lebzeiten erscheinen durften. Doch von Wladiwostok bis Brest, von Murmansk bis Taschkent kursierten damals die zigfach kopierten Kassettenmitschnitte seiner Konzerte.
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